CRC. An den Regionalversammlungen des AGVS Aargau standen aktuelle Entwicklungen in der Berufsbildung sowie Herausforderungen bei der Unternehmensnachfolge im Zentrum.

Nachfolgregelung früh planen.
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Der AGVS (Auto Gewerbe Verband Schweiz), Sektion Aargau, führt jeweils im Frühling in den Regionen Aarau/Zofingen, Baden/Brugg, Freiamt/Seetal, Fricktal und Zurzach Regionalversammlungen durch, um seine Mitglieder über aktuelle Themen zu informieren. Bei der Regionalversammlung von Anfang Mai in Kirchdorf bei Baden konnten Oliver Kalt (AGVS-Obmann Brugg) und André Tinner (AGVS-Obmann Baden) eine grosse Zahl von Garagisten aus ihren Regionen begrüssen.
Oliver Kalt blickte kurz auf die vergangenen Versammlungen zurück und kündigte dann das Hauptthema des Abends an: «Die Nachfolgeregelung ist ein Thema, das alle Firmenbesitzer früher oder später betreffen wird.»
Aktuelles aus der Berufsbildung
André Tinner informierte über Neuigkeiten in der Berufsbildung: «Bei der Teilrevision der BiVo 2026 (Bildungsverordnung) geht es vor allem um Anpassungen der Handlungskompetenzen mit stärkerem Fokus auf Elektrotechnik sowie Hybrid- und Elektroantrieben. Eine weitere Änderung betrifft die obligatorische Lerndokumentation in digitaler oder Papierform, die im Qualifikationsverfahren (QV) eine Rolle spielen wird. Zudem wird im QV die schriftliche Berufskenntnisprüfung bei den Automobil-AssistentInnen wegfallen.» André Tinner wies zudem darauf hin, dass das AGVS Didaktikmodul für alle BerufsbildnerInnen obligatorisch ist und bis spätestens 31. Dezember 2026 absolviert und dem Kanton gemeldet sein muss.
Nachfolgeregelung früh planen
Marco Feser machte in seinem Fachreferat «Nachfolgeregelung» deutlich, «dass man mit der Nachfolgeregelung nicht früh genug beginnen kann, denn bis eine passende Lösung gefunden ist, kann es bis zu 10 Jahre dauern.» Nach seinen Erfahrungen lohnt es sich, schon früh eine klare Strategie zu erarbeiten, denn der Prozess ist zeitaufwendig, emotional und selten linearer.»
ESA-Angebote
Daniel Roos, von der ESA (Einkaufsorganisation des Schweizerischen Auto- und Motorfahrzeuggewerbes) informierte über die verschiedenen Garagenkonzepte der ESA mit dem neuen Werkstattkonzept «Garagino». Beim Abendessen, das von der ESA gesponsert wurde, diskutierten die Garagisten über die aktuellen Trends in der Branche.





